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Dieser Gründer verwandelt Wasser zu Schorle, nur durch Duft

Fabian Schlang von air up
Startup Hacks Podcast Fabian Schlang Air Up

Teil 1

Teil 2

Info

Datum: 10/08/19

Link: soundcloud.com/startuphacks/fabian-schlang

Themen: Startup, Gründer, Business

Um was geht’s?

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Fabian ist Co-Founder von air up, einem Startup das wirklich etwas einzigartiges erschaffen hat. Und zwar eine Trinkflasche, die Wasser nur durch Duft Geschmack verleiht. Beim Trinken aus der Flasche wird dem eingefüllten Wasser beduftete Luft beigemischt. Im Rachenraum steigt diese Duft-Luft zum Riechzentrum auf und wird dann von unserem Gehirn als Geschmack wahrgenommen. Verrückt oder?

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Fabian und seine Co-Founder haben über 2,5 Jahre an ihrem Produkt gebaut und zig Prototypen entwickelt, bis endlich alles gepasst hat und sie ihre Flasche auf den Markt bringen konnten. Aber die vielen Stunden Arbeit und Herzblut haben sich definitiv gelohnt, denn sie konnten direkt die ersten Investoren überzeugen und haben bereits 3 Wochen nach Verkaufsstart schon über 80.000 Flaschen verkauft.

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Wie Fabian und seine Co-Founder das geschafft haben, mit welchen Hindernissen sie zu kämpfen hatten und mit welchen Hacks sie schlussendlich diesen Teil ihrer Reise gemeistert haben, erfährst du in dieser Episode. Also viel Spaß beim reinhören!

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Hier findest du Fabian und air up im Web:

Website: www.air-up.com/
LinkedIn: de.linkedin.com/in/fabianschlang

Cheers,
Dein Bernhard

Transkript:

Bernhard: Fabian, herzlich willkommen bei StartupHacks. Mich freut es total heute bei euch im Office zu sein. Auch hier, ich gucke mich hier kurz um, und die Kartons stapeln sich hier bis zur Decke hoch. Und du hast es mir ja gerade gesagt, bei euch glüht ja sozusagen der Verkauf gerade ohne Ende. Ihr seid auf fast allen Plattformen irgendwie ausverkauft, auf Amazon, euer eigener Shop, alles ist leer. Was geht denn da ab? Kläre uns mal ganz kurz auf, Fabian, was ist eigentlich Air-up? Wie kam es zur Idee? Und wie ist diese krass geniale Trinkflasche eigentlich entstanden?

Fabian: Danke Bernhard, dass du hergekommen bist. Und du siehst, hier stapeln sich noch so ein bisschen die Kartons. Das sind so wirklich nur die Muster, die wir hier so an Presse und Influencer verschicken, so im kleinen Stil. Die wirkliche Ware kommt natürlich aus einem großen Lager, wo jetzt gerade für den Start die ersten 80.000 unserer Starter-Sets lagen. Du siehst, also auch eine gar nicht so kleine Anzahl für so ein eigentlich kleines Startup. Genau, die Entstehungsgeschichte, vielleicht in aller Kürze: Vor drei Jahren haben zwei meiner Mitgründer, Tim und Lena, zwei Produktdesigner, damals noch Produktdesign-Studenten, ihre Bachelorarbeit geschrieben. Nicht irgendwie an einer WHU oder an einer TU München oder in einem dieser Startup-Hotspots, sondern an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. Und hatten auch noch nicht, außer dass sie natürlich selbst jeden Tag essen und trinken, gar nicht so viel Ahnung von Lebensmitteln. Und natürlich im privaten Bereich sich damit beschäftigt, aber noch nicht tiefgehend. Und hatten dann die Idee, Sie wollen ein echtes Problem noch lösen. Echte Probleme haben wir, glaube ich, echt wenige, so in unserer westlichen Welt, sondern wir haben halt ein fettes Problem, ein wirkliches First World Problem, und das ist Übergewicht. Die Folgen davon: Diabetes. Wir haben über 50 Prozent der Deutschen, die sich gesund ernähren müssen oder auch wollen – also ein Riesenthema. Und dann hatten die beiden irgendwo den Satz gelesen „20 Prozent des Geschmacks ist eigentlich Duft“, und das hat sie fasziniert. Da sind sie ein bisschen tiefer eingestiegen, hatten ein Buch gelesen, „Neurogastronomy“ von einem, ich glaube Harvard-Professor oder Stanford-Professor, und haben das retronasale Riechen für sich entdeckt. Das heißt, ganz kurz erklärt, dass man Duft, der mit in den Mund kommt, der dann über den Rachenraum zum Riechzentrum aufsteigt. Das Riechzentrum ist so ein zwei-Euro-großes Stück an geballten Nervenenden, zweieinhalb Millionen Nervenenden, die da im Kopf sitzen. Dass Duft, der über diesen Weg Mund, Rachenraum, Riechzentrum und dann durch die Nase wieder raus – nicht durch die Nase rein –, das Gehirn als Geschmack interpretiert. Und dann haben sie, weil sie zwei Produktdesigner sind, zwei echt coole Produktdesigner, herumprobiert, und irgendwann hat es funktioniert. Und aus Wasser und Duft wurde Geschmack, ein geschmackvolles Getränk. So kam die Idee zustande, vor drei Jahren. Und dann, wie das bei Produktdesignern so ist, sie schieben es erst mal in eine Schublade und haben Bock aufs nächste Produkt. Und glücklicherweise habe ich von Lena, einer der beiden Produktdesigner eben – von Lenas Schwestern in dem Fall – erfahren, dass die da so etwas gemacht hat. Ich war zu der Zeit in Freising-Weihenstephan an der TU München im Lebensmitteltechnologie-Master, hatte davor Ernährungswissenschaften studiert und auch mal Koch gelernt ursprünglich. Und habe gesagt: „Ja, ich will diese Aromen entwickeln.“ Und um es jetzt nicht zu lang zu machen: So kamen wir dann zusammen, haben schnell gemerkt: Ist eine geile Idee, wir wollen was tun, wir brauchen dafür natürlich erst mal Geld, wir brauchen einen BWLer. So kam unser vierter Mitgründer Jannis zu uns, auch aus dem Bekanntenkreis. Ja, und dann haben wir öffentliche Fördergelder eingesammelt, (Klein mit Kick?), also EU-Förderprogramm für grüne Startups. Dann an der TU München das EXIST-Gründerstipendium. Und das hat uns erst mal so Luft gegeben um zu schauen: Na ja, was die zwei da herausgefunden haben, wie funktioniert das eigentlich wirklich? Forschung ist jetzt vielleicht übertrieben zu sagen, aber im Endeffekt so die Grundlagen gesetzt, die heute alle in unserer Flasche stecken, die in den Air-ups stecken. Und so ging es eigentlich los, ja.

Bernhard: Okay, aber da habt ihr euch sozusagen dann auch perfekt als Team zusammengesetzt. Du mit deinem Background, der da sozusagen das erst mal perfekt ergänzt hat um das Produkt weiterzuentwickeln. Dann mit Jannis, heißt euer vierter im Bunde, sozusagen dann auch noch die betriebswirtschaftliche Komponente mit reinzuholen, und dann ging es erst mal los.

Fabian: Ja, voll. Also ich glaube, diese Teamzusammensetzung ist vielleicht auch, wenn wir beim Thema sind, der erste Hack, den wir so hatten. Es gibt ja ganz, ganz oft die typische Startup-Geschichte: Zwei BWLer oder zwei ehemalige BCGler, oder wie auch immer, wollen jetzt – weiß ich nicht – das Katzenfutter revolutionieren, und haben eigentlich relativ wenig Ahnung von Katzenfutter. Aber irgendwie schaffen sie es meistens, weil sie einfach eisernen Ehrgeiz und Disziplin haben. Und dann kommen coole Geschichten raus. Und wir haben es tatsächlich eben anders gehabt. Und unser erster Hack war dieses extrem diverse Team, was dann auch dazu führte, bin ich ein bisschen stolz drauf, in Frank Thelens Biografie sind wir als das Startup-Team aus dem Lehrbuch drin, weil wir halt einfach von Anfang an alle Kompetenzen so bei einander hatten. Und auch wenn wir nicht jetzt die mega Berufserfahrung hatten, eigentlich so die Bereiche ganz cool abgedeckt haben.

Bernhard: Ja, top. Sag mal, wie kam es dann zum ersten Prototyp? Also wie lange hat es dann wirklich gedauert? Ich meine, die Produktdesigner hatten ja schon sozusagen eine Art Prototypen. Wahrscheinlich noch nichts Physisches, aber halt auf dem Papier stehen, sozusagen?

Fabian: Na ja doch, tatsächlich, Produktdesigner bauen als allererstes das Produkt. Und unser erster Prototyp ist vor meiner Zeit hier bei Air-up sogar schon entstanden.

Bernhard: Habt ihr den noch hier irgendwo im Office stehen?

Fabian: Ja, der steht hier noch rum, kann ich dir später gleich zeigen.

Bernhard: Sehr cool. Den musst du mir unbedingt zeigen.

Fabian: Und der sieht auch noch echt hammer aus. Problem bei dem Ding: Er hat so mittelgut funktioniert. Die Duft-Pods, die heute natürlich aus einem beständigen Kunststoff sind, waren aus einem 3D-Drucker, die haben sich dann aufgelöst. Und jeder Prototyp hat so um die 600 Euro Materialkosten verschlungen. Der wurde aus einem ganzen Alublock gefräst. Also, war wirklich stylisch und schön, aber halt jetzt nicht vielleicht skalierbar. Ja, und dann haben wir echt super viele Prototypen gebaut, also alleine bei unseren Duft-Pods sicherlich drei-/vierhundert Iterationen durchgemacht. Und auch bei der Flasche an sich oder der Technologie oben auf der Flasche drauf, leicht 200 Iterationen – 3D-Druck, eigener Silikonguss. Und haben uns da viele so Techniken auch selbst angeeignet. Und Tim, unser Produktdesigner, einer der beiden, war auch noch gelernter Uhrmachermeister davor.

Bernhard: Also hat das Feinmechanische drauf, sozusagen?

Fabian: Hat auch aus einem eigentlich noch nicht so gutem 3D-Druck etwas gemacht, was uns später dann Ralf Dümmel als fertiges Produkt abgenommen hat. Obwohl es eigentlich aus dem 3D-Drucker war.

Bernhard: Okay, stark. Liebe Zuhörer, ihr hört es schon, hier fallen das ein oder andere Mal Namen, die man aus dem Fernsehen kennt, aus der Höhle der Löwen. Und ich vermute mal, ihr wart da, Fabian?

Fabian: Tatsächlich nicht.

Bernhard: Tatsächlich nicht? Okay.

Fabian: Nein, und trotzdem haben wir sowohl Frank als auch Ralf überzeugt hier mitzumachen – vor über einem Jahr schon. Haben das Ganze so ein bisschen unter Verschluss gehalten und sagen es ganz bewusst auch erst jetzt, weil wir natürlich keine Pressewelle auslösen wollten bevor wir nicht auf dem Markt sind. Weil dieser plakative Satz „Man soll kein leeres Regal bewerben“, so ungefähr, diesen Fehler wollten wir natürlich vermeiden. Aber seit über einem Jahr sind wir mit Frank und Ralf zusammen.

Bernhard: Wie seid ihr die beiden dann angegangen?

Fabian: Gar nicht so richtig bewusst. Wir waren hier in München bei Burda Bootcamp, einer Startup-Veranstaltung, und eigentlich waren wir nur da, weil wir Max Wittrock kennenlernen wollten, also mymuesli Max. Haben wir auch gemacht und er war auch mega begeistert von der Idee. Er hat dann irgendwie im Nachgang gesagt: „Na ja, ist halt doch ganz schön weit weg von so etwas wie Müsli.“, will er jet0zt vielleicht nicht unbedingt, oder wollen die drei Müsli-Jungs nicht unbedingt machen. Haben aber auf der Veranstaltung Niklas, einen der Investmentmanager von Frank, kennengelernt. Der war krass überzeugt.

Bernhard: Von Freigeist?

Fabian: Von Freigeist Capital, genau, von der Investmentfirma von Frank. Und am selben Abend glaube ich noch, hatte Frank uns dann angerufen und hat gesagt: „Ich sitze hier gerade auf dem Sessel, ich werde gerade von Sony gefilmt, wollt ihr morgen vorbeikommen?“ Und dann waren wir natürlich hart am überlegen und haben gesagt: „Ja, Mist.“ Auch hier wieder, wir würden damit halt das leere Regal bewerben, weil das war im Februar 2018 ungefähr, März 2018, die Aufnahmen, und im November wird dann ausgestrahlt – November/Dezember so was, glaube ich. Ja, und bis dahin hätten wir kein Produkt gehabt. Sodass Frank dann gesagt hat: „Na gut, dann kommt halt hierher.“, hat uns nach Bonn eingeladen, und ein paar Tage später saßen wir dann das erste Mal bei ihm im Office. Und wie Frank so ist, meinte er dann: „Ja, mega geil, das machen wir groß. Das ist einfach eine top neue Technologie, so dieses duftbasierte Trinken, irgendwie sense-based drinks – so wird sich das vielleicht irgendwann so etablieren. Das ist einfach Wasser 2.0.“ Marke haben wir uns übrigens auch noch einmal schützen lassen. Und, ja, das entspricht einfach seiner Startup-DNA, die er immer so propagiert. Und so kam es dann. Und wir haben gesagt: „Geil Frank, dass wir das großmachen. Wir glauben, dass wir das mit dir großmachen. Aber wie viel heißt denn eigentlich groß?“ Und dann meint er: „Ja, so 100.000 im ersten Jahr kriegen wir davon schon raus.“ Dann haben wir gesagt so: „Uff, ja, also wir sprechen hier mit den deutschen Spritzgießern, mit den Produzenten, bräuchten noch so eineinhalb Jahre. Und außerdem, der Pod-Maschinen-Produzent will so zwei Millionen dafür.“ Und dann meinte Frank: „Na ja gut, dann lasst uns doch zu Ralf Dümmel gehen, der kann doch produzieren.“ Und, ja, ein paar Wochen später saßen wir dann bei ihm in Hamburg, oder in Stapelfeld bei Hamburg, und auch der war sehr schnell überzeugt als er probiert hatte.

Bernhard: Sehr cool. Liebe Zuhörer, ich habe die Flasche hier gerade in der Hand und ihr hört mich jetzt auch mal ganz kurz trinken. Ich habe hier gerade den Apfel-Pod drin und ich muss sagen, es schmeckt echt als ob man eine Apfelschorle trinkt. Weil ich habe auch hier gerade Sprudelwasser in der Flasche, und es ist wirklich krass. Fabian, es ist eine verdammt coole Idee und ein verdammt cooles Produkt, das auch noch richtig cool aussieht. Also, da haben eure Produktdesigner echt richtig, richtig gute Arbeit geleistet. Und ich bin echt begeistert. Und mich freut es total, dass wir überhaupt zusammengekommen sind. Weil, wie es der Zufall so will, ich war bei LinkedIn und scrolle so durch mein Feed, in einer kurzen freien Minute, und irgendwie – und ich habe es dir gerade im Vorgespräch erzählt – irgendjemand aus meinem Netzwerk hat irgendetwas von dir geliked oder kommentiert. Und dann bin ich mal kurz in eure Story eingestiegen, und es hat zwei Minuten gedauert und ich habe dir geschrieben so: „Hey Fabian, hast du Bock auf ein Interview, ganz, ganz kurz?“ Du hast mir kurz zurückgeschrieben und so sitzen wir heute schon da.

Fabian: Ja, vor nicht mal zwei Wochen war das, oder drei. Du warst mittlerweile in Costa Rica.

Bernhard: Ja, genau.

Fabian: Genau. Mega, mega cool. Und uns geht es zum Glück natürlich auch gerade so, dass auch viel, viel Presse – auch das hatte ich gerade im Vorgespräch schon gesagt –, die Presse uns eigentlich so ein bisschen stürmt. Und ich manchmal das Gefühl habe, ich komme ja gar nicht mehr zum Arbeiten, weil die Presse ständig kommt. Was natürlich mega ist und was auch ermöglicht, dass wir jetzt in so kurzer Zeit, schon mal innerhalb von 24 Stunden, Amazon’s Choice. Und, mega gut, jetzt innerhalb von 20 Tagen ausverkauft bei Amazon.

Bernhard: Also seid ihr seit 20 Tagen jetzt auf Amazon gelistet quasi, oder?

Fabian: Mittlerweile seit so 25 Tagen ungefähr. Und nach 20 Tagen ausverkauft. Wir haben auf Amazon exklusiv gestartet, und nach zwei Wochen waren wir in Deutschland das meistverkaufte Getränk oder Lebensmittel bei Amazon. Also wir haben Kaffee und alle anderen bei Amazon überholt, in nicht mal zwei Wochen.

Bernhard: Stark. Habt ihr da viel mit Ads auch gearbeitet oder war es wirklich alles organisch und durch den Traffic, der über die PR auch reinkam?

Fabian: Wir hatten ja, nachdem wir seit eineinhalb/zwei Jahren schon zusammenarbeiten und auch immer mal wieder so ein bisschen PR kam – so Gründerszene hatte vor eineinhalb Jahren mal berichtet – und das haben wir so ein bisschen sammeln können, natürlich über Newsletter-Anmeldung. Sodass der erste Schub, der erste Tag, wo wir gleich mal, ich glaube am ersten Tag so sechs-/siebenhundert Starter-Sets, mal 30 Euro, dann habt ihr auch schon den Umsatz. Also für den ersten Tag überhaupt am Markt ein geiles Ergebnis.

Bernhard: Hammer. Aber da sieht man wie wichtig das ganze Thema Pre-Marketing und Pre-Launch-Marketing ist. Dass du erst mal natürlich dir eine gute Liste aufbaust, dass du da halt sofort einfach schlagkräftig sozusagen dein Produkt auch launchen kannst. Weil der Amazon-Algorithmus natürlich, bei dem geht es halt nur um Sales erst mal. Und wenn du die Sales nicht lieferst, dann kommst du leider auch nicht in den Rankings hoch. Und das ist halt am Anfang super wichtig.

Fabian: Absolut, ja. Und auch wenn das jetzt vielleicht gerade anders klang, wir haben da gar nicht so viel getan, sondern wir haben, mit ich glaube unserem relativ faszinierenden Produkt, einfach so ein Stück weit auch eine organische Fanbase gehabt. Wir hatten da gar nichts irgendwie davor gepostet oder mal auch ein Halbes-/Dreivierteljahr gar nichts von uns hören lassen. Ja, und trotzdem ging es mega ab. Und jetzt irgendwie 150.000 Umsatz in 20 Tagen bei Amazon, von null auf den Wert, einfach irgendwie mega geil. Und parallel auch noch coole weitere Vertriebskanäle aufbauen können. Und fahren schon, glaube ich, ein sehr breites Multichannel-Geschäft, und gehen das jetzt auch weiter natürlich massiv an.

Bernhard: Ja. Was auch super wichtig ist – ich erwähne es auch im Buch „StartupHacks, was Unternehmen wirklich voranbringt“ mit Lars Müller –, Lars sagt das auch ganz, ganz klar: Du kannst Amazon super nutzen als Kickstart für deinen Launch und für dein Produkt, solltest dann aber relativ schnell gucken, dass du natürlich auch deine eigenen Channels bespielst, dass du deinen eigenen Online-Shop nach vorne schiebst, dass du noch weitere Wege des Absatzes findest. Und da wart ihr ja auch sehr, sehr fleißig. Das hast du mir auch gerade vorhin erzählt. Wo vertreibt ihr denn sonst noch euer Produkt, außer jetzt auf Amazon?

Bernhard: Im Großen und Ganzen haben wir zwei große, verschiedene Geschichten. Das eine ist das, was wir wirklich als Startup hier aus München selbst machen. Und zum anderen haben wir das große Glück, dass Ralf Dümmel uns noch mit ein paar Aktionsgeschäften auch in den LEH stellt. Also eine REWE-Aktion, wo wir – darf man vielleicht gar nicht so laut sagen – im Höhle-der-Löwen-Display stehen werden, ohne dass wir da je waren. Das ist natürlich mega geil, wenn wir jetzt dann in ein paar Wochen in allen REWE-Filialen einfach mal drinstehen und über das eine wirklich riesige Masse erreichen. Aber auch einen Edeka schon in einigen Regionen haben. Und so die Highlights, die wir selber geschaffen haben, ohne dass wir da jetzt irgendwie Hilfe gebraucht haben – zum Glück –, ist Real, wo wir in allen Filialen im Regal stehen und auch irgendwie so die Konkurrenz, die Wasser sprudelt oder Wasser reinigt, verdrängt haben. Parallel fahren wir auch noch bei QVC wahnsinnig gut. Ich war jetzt am Dienstag das letzte Mal auf Sendung. Für mich erst mal total fremd irgendwie, diese Teleshopping-Welt. Aber einfach Wahnsinn, also da verkaufst du in acht Minuten gerne mal über tausend Startersets, was bei 29,95 UVP natürlich einfach auszurechnender Umsatz ist. Das ist wirklich crazy. Und das Geile an QVC, auch wenn ich glaube, unsere Generation da immer so ein bisschen denkt: „Ja, das schaut vielleicht meine Oma oder meine Großtante oder so.“, in Wirklichkeit bist du aber live im deutschen Fernsehen, da schauen auch sehr, sehr viele junge Menschen zu. Und man erweitert zum einen seine Zielgruppe so ein bisschen. Man hat acht, neun, zehn, zwölf Minuten Zeit sein Produkt zu erklären. Und ich glaube, das ist echt ein kleiner Hack auch, den wir da gemacht haben mit QVC. Einfach Bekanntheit und Erklären, in einer geilen Form, vollkommen umsonst. Sondern im Gegenteil, wir verdienen auch noch Geld damit. Und das funktioniert echt super gut.

Bernhard: Ja, ich finde es auch einen super Kanal, vor allem weil es für dich natürlich auch als Training gilt. Weißt du? Also als Medientraining erst mal natürlich auch, das aber gleichzeitig auch noch für Absatz sorgt. Also das ist eine geniale Kombi am Ende. Und mir ist gleich die Frage gekommen, jetzt wo du QVC gesagt hast: Was ist denn eigentlich eure Kernzielgruppe? Weil, wie du schon sagst, die eigentliche Seherschaft von QVC ist jetzt eigentlich – würde man denken – etwas älter. Also ich hätte jetzt auch so an meine Oma oder mindestens 50-plus gedacht, weil es ja meistens auch untertags irgendwann ausgestrahlt wird, wo du halt garantiert als junger Mensch entweder in der Arbeit sitzt oder halt in der Uni, oder wo auch immer bist. Und wie du schon sagst, aber es hat halt eure Kernzielgruppe dann halt um X erweitert. Deswegen: Was ist denn eigentlich eure Kernzielgruppe? Also mit was seid ihr eigentlich reingegangen, sozusagen? Also was war eure Annahme? Sozusagen nach dem Launch, was hat sich dann an weiteren Daten ergeben? Und plus QVC dann am Ende.

Fabian: Also diese Zielgruppenfrage, die ist eigentlich eine ganz spannende bei uns. Wir haben am Anfang, als wir noch kein Freigeist Capital und keinen Ralf Dümmel und jetzt auch noch natürlich ein paar andere an Bord hatten, die viel Erfahrung hatten oder mitbringen, haben wir lange gedacht: Okay, so dieses Stadium, wo du denkst: Okay, wenn wir im ersten Jahr 10.000 Flaschen verkaufen, dann können wir uns aber richtig auf die Schulter klopfen. Ja, mittlerweile können wir das auch mal in der Woche machen, was wirklich crazy ist.

Bernhard: Krass wie sich da das Mindset auch ändert. Erst mal denkt man relativ klein und dann wird einem bewusst: Wow, okay, mir ist es auch erlaubt groß zu denken.

Fabian: Ja, genau. Und Scheitern können wir in beiden Fällen. Wir können im sehr Kleinen scheitern und wir können im sehr Großen scheitern. Warum denn dann nicht großmachen? So diese Denke ist, glaube ich, auf jeden Fall da und ist auch mega wichtig irgendwie. Genau, und die Zielgruppe hat sich damit auch immer so ein bisschen gewandelt. Klar, für 10.000 Flaschen rechnest du in ganz anderen Marketingbudgets wie jetzt für unseren Aufschlag. Also wir werden wahrscheinlich dieses Jahr irgendwo so zwischen 150.000 und 200.000 Starter-Sets an den Kunden bringen. Da ist natürlich mehr Marketingaufwand auch dahinter als ursprünglich geplant, und damit auch eine viel breitere Gruppe. Und unsere Personas, die wir aufgestellt haben, haben sich immer mal wieder so ein bisschen gewandelt. Zwischendurch waren wir sogar soweit, dass wir gesagt haben: „Na ja – ganz blöd gesagt –, was soll eigentlich noch dieser Fokus auf diese Zielgruppe? Lasst uns doch die Zielgruppe von Milka nehmen. Also eigentlich jeder so, weil wir trinken alle.“ Und, ja, es zeigt sich so ein bisschen – ja, diese Personas sind immer überspitzt –, aber bei den Hardcore-Ökos, da sind wir mit einer zwar wiederbefüllbaren, aber Kunststoff, Flasche zum Teil raus. Es zeigt sich, dass zu alte Menschen oft einen zu schwachen Geruchssinn haben, der baut sich ja mit der Lebenszeit auch so ein bisschen ab, dass wir die sehr schwierig erreichen. Aktuell zeigt sich, dass Kinder wahnsinnig feiern, wenn sie endlich etwas mit Geschmack trinken können und Mama trotzdem zufrieden ist. Ja, und das wird sich sicherlich noch so ein bisschen herauskristallisieren. Und mit drei-/dreieinhalb Wochen Erfahrung jetzt auf dem Markt, können wir natürlich auch noch nicht genau sagen „das ist es oder das ist es.“, weil es natürlich massiv davon biased ist, wo und wie wir unsere Käufer erreichen.

Bernhard: Ja. Aber siehst du, da habe ich sogar jetzt den richtigen Riecher gehabt sozusagen, weil du gerade sagst, seit dreieinhalb Wochen seid ihr auf dem Markt, und wir sitzen schon hier. Also da hat alles gepasst sozusagen. Und apropos Riechen, sag mal, die Duft-Pods, vom Aroma her, das sich darin befindet, das ist ja komplett natürlich, oder?

Fabian: Ja.

Bernhard: Also ist nichts Chemisches, Zusammengesetztes?

Fabian: Überhaupt nicht, ja.

Bernhard: Wenn ich das jetzt zum Beispiel meiner zweijährigen Tochter geben würde, wäre das absolut fine?

Fabian: Vollkommen bedenkenlos. Sie wird es wahrscheinlich lieben, weil hier unser Silikonteil auch noch aus Baby-Schnuller-Silikon ist.

Bernhard: Ist ja cool.

Fabian: Die ist wahrscheinlich davon weg, mit zwei. Oder immer mal wieder noch am Schnuller, nehme ich an?

Bernhard: Nein, ist sie absolut noch.

Fabian: Und dieses Saugen, das man bei unserer Flasche hat, das ist vor allem echt für Kinder total auch noch gewohnt. Du hast ja vorher das erste Mal probiert, die Flasche noch gekippt, weil man das einfach so erlernt hat, so von Fahrradtrinkflaschen oder so anderen Geschichten. Bei uns saugt man ja tatsächlich nur, wie aus einem Strohhalm. Ich sage immer, wie aus einem Cocktail einfach. Genau, und deswegen sind Kinder natürlich mega heiß auf unser Produkt.

Bernhard: Ich werde es heute gleich austesten. Ich werde ihr heute gleich die Flasche mal hinstellen und dann mal gucken. Was ich bei euch so genial finde, ist ja, weil du jetzt auch von den Starter-Sets gesprochen hast, das Geschäft, das dann nachgelagert ist, natürlich über die Duft-Pods kommt. Und das ist halt so spannend, weil du da natürlich dann, wenn du einmal den Lock-in sozusagen hast, mit der Flasche, und die ersten Erfahrungen einfach sehr positiv waren, und dann deine Pods, die halt in der ersten Lieferung mit dabei waren, aufgebracht hast, dann habt ihr idealerweise den Kunden natürlich für eine sehr, sehr, sehr lange Zeit bei euch im Life Cycle stecken, weil er immer wieder die Pods auch nachordert. Und da könnt ihr halt einfach verdammt gut mit einem sehr charmanten Customer Lifetime Value rechnen, schätze ich mal.

Fabian: Absolut. Ich meine, klar, es ist so ein bisschen ein Razor-Razorblade Business-Modell, und das ist natürlich für jeden BWLer oder auch für jeden Unternehmer, und auch für Investoren glücklicherweise, so ein kleiner Traum irgendwie.

Bernhard: Deswegen war Frank sofort dabei wahrscheinlich. Hat gleich: „Ah, okay!“

Fabian: Ich glaube Frank hat im ersten Moment vor allem der Geschmack überzeugt, und irgendwie so diese komplett neue Technologie. Weil Frank, auch wenn er mit Höhle der Löwen vielleicht nicht immer dieses echte Unternehmerimage jetzt im ersten Moment gezeigt hat, er ist einfach ein echter Unternehmer. Und nicht ein Investor, der irgendwo Geld geerbt hat und jetzt statt dem neuen Porsche sich noch ein Startup holt, sondern einfach tiefe Unternehmensgene hat, glaube ich. Und, klar, für den ist es auch mega wichtig, dass der Business Case am Schluss auch funktioniert. Aber viel passiert bei uns tatsächlich über Produkt. Vielleicht ganz kurz auch noch, weil wir jetzt noch gar nicht so richtig erklärt haben, wie es eigentlich bei uns funktioniert.

Bernhard: Das ist eine sehr gute Idee.

Fabian: Für alle da draußen, ich habe es noch nie ohne Bild erzählen können oder erzählen müssen auch. Ich versuche es jetzt einfach mal. Es ist eigentlich eine sehr simple wiederbefüllbare Trinkflasche, die hat einen Strohhalm innendrin und die hat obendrauf ein Silikonkopfteil – jetzt mal technisch beschrieben. Das kann man aus der Flasche herauslösen, ist wie so ein Korken da drin. Man löst es einfach mit dem Daumen so ein bisschen raus, füllt seine Flasche an jedem beliebigen Wasserhahn, Wasserspender und so weiter auf, man kann auch einen Soda-Streamer oder so etwas dazwischenschalten, also auch mit Sprudelwasser benutzen. So, und dann kommen unsere Duft-Pods, die könnt ihr euch, wenn ihr sie noch nicht kennt, vorstellen wie so einen kleinen Donut eigentlich, so einen Ring, ungefähr ein bisschen größer vom Durchmesser wie Zwei-Euro-Stück und ungefähr so einen knappen Zentimeter hoch. Der kommt oben auf unser Kopfteil der Flasche, wird aufgesetzt, dann muss man ihn noch ein kleines Stückchen hochziehen und dann kann man eigentlich auch schon draus trinken und dann hat man schon Geschmack. Und der mega, mega Vorteil ist, dass dieser Duft-Pod einfach nur Duft erzeugt. Der kommt mit dem Wasser aus der Flasche in den Mund, im Mund trennt sich das Ganze dann. Also ich habe im Mund Wasser und ich habe beduftete Luftbläschen. Und die trennen sich dort natürlich direkt wieder, weil der Duft aufsteigt, es leichter ist als Wasser. Und dann, im Kopf ist ja alles so verbunden. Also die Luftröhre, die Speiseröhre, diese ganzen Kanäle im Kopf, sage ich mal, sind alle verbunden. Und dieser Duft steigt zum Riechzentrum auf, verfliegt dann über die Nase und in Wirklichkeit trinkt man das pure Wasser. Und hat halt den mega Vorteil, beim Körper kommt pures Wasser an und der Kopf sagt aber: „Wow, Geschmack.“, obwohl in Wirklichkeit halt gar kein Geschmack da ist, sondern nur Duft – oder wir halt Duft zu Geschmack machen, mit unserem System.

Bernhard: Fabian, selbst ohne Video hast du es verdammt gut erklärt. Und jetzt ist es mir auch zu 100 Prozent bewusst, wie das Ganze funktioniert. Und es ist einfach echt ein super smartes System, das ihr da entwickelt habt. Also echt dicke, dicke Props. Liebe Zuhörer, wenn ihr es jetzt noch nicht verstanden habt, dann findet ihr in den Show Notes natürlich auch die Links zur Website, zum Instagram-Account etc. Und da findet ihr auch dann nette Erklärvideos, wo das Ganze dann natürlich auch erklärt wird. Ihr seht das Produkt auch, ihr seht die Pods, also ihr bekommt einfach ein schönes Bild von dem Ganzen und versteht dann wahrscheinlich noch mehr, wie das Ganze am Ende dann funktioniert.

Fabian: Ja, wir haben viel, viel Arbeit auch in Kommunikation gesteckt, weil es einfach so, ja, fast schon absurd neuartig ist, dass auf einmal etwas was duftet, schmecken soll. „Und warum? Und was ist das?“, haben wir am Anfang viel jetzt gehört, und jetzt massiv natürlich kommunikativ dagegen gesteuert, mit How-to-Videos. Auch dann, wenn Kunden irgendetwas noch nicht auf Anhieb verstehen, mit einem Kundendienst, sowohl über Chat als auch über E-Mail und Telefon natürlich, aber auch einen WhatsApp-Videocall eingerichtet, für Kunden, die irgendwie noch nicht sicher sind, ob sie es richtig benutzen, die genauere Fragen zum Produkt haben. Weil man dann einfach face-to-face sehen kann mit dem Kunden, da mal durchgehen kann, sehen kann: Was funktioniert gerade noch nicht? Habe ich irgendwie vielleicht den Strohhalm noch nicht tief genug in unser Kopfteil gesteckt? Was leider so etwas ist, was hin und wieder passiert. Genau, und das ist mega wichtig, oder war für uns jetzt auch immer mega wichtig, dass wir da cool kommunizieren und es auch ankommt. Und selbst, wenn ihr es jetzt noch nicht verstanden habt, gerne mal auf air-up.com schauen. Genau.

Bernhard: Ja, ist ja auch eine tolle Kundenbindungsmaßnahme. Also wenn der Kunde dann wirklich die Möglichkeit hat, dann mit euch live im WhatsApp-Chat oder per Videotelefonie verbunden zu sein und das wirklich one-to-one erklärt bekommt, das ist der Hammer. Also den verliert ihr nicht mehr so schnell. Der ist wahrscheinlich erst mal in eurer Welt gefangen und der kommt nicht mehr so schnell raus

Fabian: Ja, das ist natürlich die Hoffnung, dass wir damit auch so, ich sage mal, Botschafter da draußen haben. Wir machen auch noch VKUs, also sind mit Ständen zum Beispiel hier in München bei einem Sport Schuster, aber auch in Mannheim bei einem Sport Engelhorn, bei einem Sport Krumholz oder bei einem Sportfachhaus in Kempten. Ich weiß jetzt gar nicht alle Namen, wo wir da überall stehen. So bei den 15, 20 führenden in Deutschland stehen wir. Und da hören wir dann ganz oft so: „Boah ja, mein Kollege hat mir das erzählt.“ Und dieses Mund-zu-Mund funktioniert bei uns eigentlich mega gut, weil es so irgendwie auf eine gewisse Art, glaube ich, faszinierend ist, was da passiert.

Bernhard: Total. Weil ihr da vor allem auch das Ego catcht, von dem Nutzer, und er natürlich mit einer neuen Botschaft rausgehen kann und seinem Netzwerk erzählen kann: „Hey, schau mal was ich hier ganz neues Fancy am Start habe. Das hast du noch nie gesehen.“, und hat dann natürlich etwas, mit dem er sein Ego ein bisschen kitzeln kann, sozusagen.

Fabian: Ja, mega. Das natürlich auch, ja. Wir haben so viele Leute, die uns auch anrufen oder schreiben, die sagen: „Ich habe mein ganzes Leben eigentlich Cola getrunken und dann habe ich irgendwann diese Wasser mit Geschmack – so Volvic Touch und so etwas – angefangen, und dann habe ich irgendwo gelesen, das ist ja eigentlich nur eine durchsichtige Limo, die hat ja auch voll viel Zucker. Und jetzt trinke ich euch. Das ist ja endgeil. Mir geht es einfach besser so.“ Und das ist eigentlich so die allerschönste Geschichte, die man immer wieder so hört. „Mir geht es besser so. Ich trinke jetzt endlich meine zwei Liter am Tag. Und es ist einfach, weil meine Trinkflasche steht auf meinem Schreibtisch.“ Wie so eine Litfaßsäule. Ich glaube mymuesli hat das damals auch irgendwann mal so beschrieben: „Die Leute haben sich es bestellt ins Büro. Und dann stand da unsere Müslidose wie so eine Litfaßsäule, und alle haben so gesehen: ‚Oh, was hat der da? Was steht da?’“ Und bei uns ist es einmal der Effekt, und zum anderen der Effekt, der dir halt irgendwie permanent sagt: „Ich muss ja eigentlich zwei Liter trinken.“ Ganz viele, inklusive mir, ich trinke mittlerweile auch mal vier/fünf Liter, weil ich einfach so: Die steht da eh die Flasche, wenn ich am Schreibtisch sitze, und dann trinke ich einfach.

Bernhard: Was mir gerade noch einfällt, und du hast das vorhin ja auch schon kurz erwähnt: Es ist halt auch ein wahnsinnig geniales Produkt zum Thema Influencer Marketing. Wie stark forciert ihr das Thema derzeit? Und was habt ihr da schon für erste Ergebnisse erzielen können?

Fabian: Wir haben das von Anfang an. Also wir haben so ein paar Bachelor- und Masterarbeiten machen lassen, viel auch so im Labor: Weiterentwicklung unserer Duft-Pods und so. Aber auch viel zum Thema Kommunikation. Und Maria, die heute bei uns fest angestellt ist, hat vor ich glaube über einem Jahr angefangen mit einer Bachelorarbeit zum Thema Influencer Marketing, ich glaube Titel „Influencer Marketing für ein junges FMCG-Startup“ und hat sich da in ihrer Bachelorarbeit schon reinfuchsen können. Dann haben wir sie noch danach für eine kurze Zeit als Praktikantin übernommen und jetzt auch fest eingestellt. Und die kümmert sich tatsächlich Vollzeit um Influencer, sowohl online, also Instagram, als auch offline. Gerade so die Ernährungsberater, einfach denen mal kurz erklären: „Hier schau mal, hast du etwas für deine Beratung. Und du musst den Leuten nicht langweiliges Wasser empfehlen, sondern kannst ihnen aufregendes Wasser erzählen oder mitgeben.“ Und für die ersten Wochen jetzt, haben wir tatsächlich schon um die 140 Kooperationen, größtenteils unbezahlt, also viel auch mit Micro-Influencern gearbeitet.

Bernhard: Auf Produkt halt dann einfach am Ende, oder? Ihr habt ihnen halt dann ein Produkt zugeschickt.

Fabian: Genau, genau. Ja, klar, in dem Fall bezahlt mit Produkt oder halt das Produkt mal zum Testen zur Verfügung gegeben. Und das ist mega erfolgreich. Und dann haben wir natürlich so ein paar Influencer, die auch so um die 500.000 Follower haben, die zum Teil so etwas machen. Zum Beispiel Frank Thelen hat Diana zur Löwen einfach mal eins mitgegeben und sie hat vollkommen umsonst etwas getan, ohne dass wir es auch wussten. Wir haben es selber erst bei Insta gesehen. Und das ist natürlich eine geile Reichweite. Ich glaube Diana hat, ich müsste jetzt lügen, aber das geht so Richtung einer Million Follower. Und auch Frank Thelen selber hatte bei LinkedIn ein Video gemacht. Der hat auch natürlich eine gewisse Reichweite. Und insofern ist das Thema Influencer und Influencer-Marketing natürlich mega wichtig für uns.

Bernhard: Spannend. Echt spannend. Sag mal Fabian, ich glaube ihr habt da auch das eine oder andere Up gehabt, jetzt vor allem in der letzten Zeit, aber da waren bestimmt davor auch sehr, sehr, sehr viele Downs dabei. Rückschläge einfach in der Produktentwicklung, dann auch vielleicht als sich die Go-to-Market-Strategie dann vielleicht auch nach hinten geschoben hat, weil irgendetwas in der Produktion nicht geklappt hat et cetera. Was war denn da so der größte Fuck-up sozusagen, der größte Fail irgendwie? Fail will ich es gar nicht nennen. Aber was hat sich nicht gut angefühlt, so in den letzten Jahren, was da so innerhalb der Produktion vor allem entstanden ist?

Fabian: Ja klar, es gab auch viele, viele Downs und wo man dann irgendwie mal eine schlaflose Nacht hatte. Oder meine Steigerung von schlafloser Nacht war eigentlich, dass ich so müde war, dass ich davon geträumt habe, dass ich schlecht schlafe. Und ich glaube, es gibt gar nicht so den einen großen mega Fuck-up, den man jetzt so erzählen kann oder der so eine gute Geschichte wäre, sondern es sind ganz viele Geschichten irgendwie. Thema Amazon Versand: Man vergisst eine Umsatzsteuernummer in Polen und Tschechien anzumelden. Vielleicht auch ein kleiner Hack: Wenn man sein Produkt bei Amazon FBA aus Polen und Tschechien versenden lässt, kostet das so ungefähr 50 Cent weniger Versandkosten.

Bernhard: Pro Unit?

Fabian: Pro Unit.

Bernhard: Wow!

Fabian: Und das Ganze funktioniert aber nur dann in größeren Mengen, wenn man eine polnische und tschechische Umsatzsteuer-ID hat, und die braucht schon mal drei/vier Monate. Glücklicherweise haben wir halbwegs rechtzeitig reagiert. Aber das sind so kleine Fuck-ups, die einen halt am Schluss auch echt Geld kosten und die man eigentlich, wenn man es wüsste, sehr leicht umgehen kann. Und in der Produktentwicklung? Ja, wir haben in unserem EXIST-Antrag damals – für dieses Gründerstipendium, das wir am Anfang hatten – reingeschrieben, dass wir so nach einem halben Jahr auf dem Markt sind. In Wahrheit haben wir auch zweieinhalb gebraucht, wenn man es mal zusammenzählt. Da ist viel dabei, wo man sich etwas überlegt und dann zum Produzenten geht und sagt: „Hier, fertig. Oder?“, und er: „Nein, also das kann ich nicht produzieren.“ Eine kleine Geschichte war: Im Moment sind unsere Aroma-Pods in so einer Kunststofftüte noch einmal eingeschweißt, die wir einfach brauchen damit das Aroma über das ganze Jahr Haltbarkeit, das wir drauf schreiben, nicht so stark verfliegt. Ursprungsidee war eine ganz andere, und zwar dass oben und unten ein Aufkleber auf dem Duftring ist, der das Ganze versiegelt – man macht so das Frischesiegel ab. Mit sehr, sehr wenig Kunststoff eine hohe Wirkung erzielt. Ja, und kurz vor Produktion, es war alles ready, wir waren ready für die erste eine Million Duft-Pods. Und zwei Wochen davor kriege ich die Muster noch einmal, hatte sie bei uns im Wärmeschrank für den Haltbarkeitstest und merke: Hoppala, der Sticker, der wellt sich irgendwie, wenn ich den da über ein halbes Jahr altern lasse. Also das sind diese forcierten Alterungstests, die die Lebensmittelindustrie da immer tut. Habe ich hier im kleinen Wärmeschrank gemacht und habe dann gemerkt: Also diesen Aufkleber, den können wir nicht benutzen. Kriege ich in zwei Wochen einen anderen her? Nein. Was machen wir? Wir nehmen eine Tüte. So, und das sind dann die Geschichten: Kriegt der Produzent jetzt mal über die Schnelle auch eine Million von den kleinen Tütchen her? Funktioniert die Tüte denn dann überhaupt? Die habe ich nämlich auch nicht getestet im ersten Moment, sondern wir müssen anfangen zu produzieren, mit dem Risiko dass ich die ersten drei Wochen – weil erst dann bekomme ich Ergebnisse, ob die Tüte funktioniert – erst mal in die Tonne trete. Was wir natürlich auf gar keinen Fall wollten, schon rein ökologisch nicht. Ja, und das sind so die Ups und Downs, wo man dann immer wieder denkt: „Ah, das ist jetzt aber nicht ideal.“, dann am Schluss sich aber auch mega freut, wenn die Lösung, die man dann irgendwie nachts um drei einmal hatte, doch die ist, die jetzt halt im Laden steht und funktioniert.

Bernhard: Cool. Sag mal Fabian, ich kenne es ja aus meiner eigenen Story und aus meinem eigenen Background sozusagen, so eine Zeit ist schon verdammt stressig, auch für die eigene Person natürlich, dann auch für das ganze Umfeld, in dem man sich natürlich bewegt. Also sei es Familie, sei es Freunde, sei es wer auch immer, also wirklich das enge Netzwerk sozusagen.

Fabian: Ja, absolut.

Bernhard: Wie machst du das denn? Also wie sind denn da deine Erfahrungen? Und was machst du vielleicht auch dafür, um jetzt aus dem stressigen Gründerleben, dass dich ja eigentlich 24/7 einspannt, trotzdem dann noch Zeit für dich hast, Zeit für deine Freunde hast, Zeit vielleicht für deine Familie hast et cetera? Wie machst du das? Also wie managt du das? Was machst du da? Was hast du da vielleicht für Tools für dich entwickelt? Weil meine Erfahrung ist, das kann sehr schnell auch so weit gehen, dass man halt wirklich nur noch den Fokus auf der Arbeit hat und alles andere links liegen lässt sozusagen, und sich das aber dann in der eigenen Gesundheit widerspiegelt.

Fabian: In der Geschwindigkeit, wie wir das machen, ist es natürlich so, dass das Sozialleben komplett anders aussieht als davor – sowohl Familie als auch Freunde. Glücklicherweise ist mein enger Freundeskreis, den habe ich seit einer ganzen Weile und hatte ich auch während meiner Kochausbildung, die fast ähnlich krass war wie jetzt das Gründerleben, sodass die das fast schon ein bisschen gewohnt waren von mir. Und klar, für das private Umfeld ist es natürlich nicht gut. Ich glaube eine wichtige Geschichte beim Gründen ist, dass man sich halt Mitgründer und auch ein Team sucht. Na ja, man sitzt halt viele, viele Stunden mit denen zusammen, und wenn man die nicht mag und die nicht zu Freunden werden, dann hat man, glaube ich, noch ein viel größeres Problem. Das ist eigentlich so das, wie ich denke, dass man damit umgehen sollte. Einfach gar nicht sich denken: „Ich arbeite zu viel.“, sondern: „Ich darf mein Projekt so viel vorantreiben.“ Und auch was wir jetzt hier gerade tun, ist das jetzt gerade Arbeit, oder? Eigentlich macht mir das ganz schön Spaß, hier mit dir zu sprechen. Sodass die Grenzen da so ein bisschen verfließen und es auch gar nicht schlimm ist, wenn man mal an einem Sonntag irgendwie etwas tut oder so, sondern halt einfach: Was man tut, muss sich halt auch einfach gut anfühlen.

Bernhard: Ja, ist halt deine zweite Family, die du dir aufgebaut hast, als Team.

Fabian: Ja, so ein bisschen natürlich. Ja.

Bernhard: Ja, ist auch meine Erfahrung. Also, ist ganz, ganz wichtig, dass du mit den Menschen, mit denen du dann einfach auch sehr viel Zeit verbringst, dann natürlich auch Spaß bei dem Ganzen hast, was du dann machst. Und dass es sich auch nicht wie Arbeit anfühlt, sondern einfach wie ein verdammt geiles Projekt, das man zusammen nach vorne bringt, nach vorne treibt und da gerne jede freie Minute darauf verwendet. Und dann natürlich auch noch mit dem Team zusammen andere coole Sachen unternimmt, dass man nicht nur im Office abhängt und am Produkt/Projekt arbeitet.

Fabian: Ja, voll. Oder wenn man im Office schon bis spät abends abhängt halt, dann auch irgendwann mal das Bier rauskommt.

Bernhard: Ihr habt doch für eure Air-up bestimmt auch da so einen kleinen Kühlschrank, wo ihr statt Wasser dann mal auch ein bisschen Bier reinfüllt, oder?

Fabian: Das kann schon mal passieren.

Bernhard: Wäre eigentlich interessant zu wissen, wie dann das Bier schmeckt – das habt ihr bestimmt schon getestet –, wenn man einen Pod draufsetzt?

Fabian: Natürlich haben wir es getestet. Und offiziell auf unserer Verpackung steht „nur mit Wasser benutzen“ – hat natürlich auch so eine kleine rechtliche Geschichte. Aber ja, also ein Radler zu machen, ohne dass man Alkohol verliert, finde ich persönlich schon ganz cool.

Bernhard: Sehr cool. Kann man ja auch mit einem alkoholfreien Bier machen.

Fabian: Ja, natürlich, logisch.

Bernhard: Für die Sportler unter uns.

Fabian: Oder unser Simon, unser CSO, ein Schweizer, hatte neulich mal Hafermilch unten rein, hat Apfel obendrauf und meinte: „Boah, Bircher Müsli.“

Bernhard: Sehr geil. Also ich sehe schon, mit Air-up kann man so den einen oder anderen Hack dann für sich entwickeln und Lebensmittel komplett neu genießen.

Fabian: Ja, ja, logisch.

Bernhard: Sehr cool. Fabian, ich habe jetzt noch drei ganz kurze Fragen, die stelle ich eigentlich immer gerne am Schluss. Es sind eigentlich immer die gleichen, aber sie sind eigentlich immer sehr interessant, weil sie auch so ein bisschen dann so ein paar persönliche Dinge noch wiedergeben, und auch so ein paar Hacks vielleicht noch, die man für sich selbst entwickelt hat. Das erste, was mich immer interessiert, ist: Welches Buch hast du denn in letzter Zeit gelesen? Wenn du überhaupt Zeit hattest. Vielleicht auch ein Audiobook, vielleicht auch ein Podcast, den du gerne als Tipp an unsere Zuhörer weitergeben würdest.

Fabian: Das klingt jetzt mega schleimig, aber ich habe dein Buch als letztes gelesen.

Bernhard: Yes!

Fabian: Nein, tatsächlich, ich war jetzt viel unterwegs mit QVC, die ja in Düsseldorf drehen. Ja, und die Flugzeit habe ich eigentlich immer mit den Starter-Packs verbracht. Was ich eigentlich, nachdem ich jetzt dein Buch durchhabe oder fast durchhabe, vielleicht kommt es als letzter Buchtipp, was ich noch gar nicht wiedergefunden habe, ist Lean Startup. Und ich glaube, das ist das absolute Basic-Buch, das jeder, der irgendwie gründen will, lesen muss. Das ist kein Hack mehr, sondern das weiß man halt, dass man das lesen muss. Aber vielleicht der eine oder andere noch nicht. Eric Ries, Lean Startup, ist, finde ich, eine mega Geschichte, die einfach so ein Grundlagen-Ding ist, das man gelesen haben muss. Deswegen vielleicht an dieser Stelle da Lean Startup.

Bernhard: Also natürlich zwei sehr geile Tipps. Danke dafür schon mal. Sag mal, was war denn der beste Ratschlag, den du als Unternehmer bisher erhalten hast? Der vielleicht sich auch bei dir eingebrannt hat. Der kann vielleicht auch von Frank gekommen sein. Who knows?

Fabian: Da habe ich gar nicht so den „one and only“-Tipp, der irgendwie mein Leben oder auch Air-up verändert hat. Sondern ich glaube, es ist mega wichtig, dass man jeden Tag mit Leuten spricht, die Ahnung haben, und jeden Tag sich dann so aus allem, was man jeden Tag hört, so sein persönliches Ding entwickeln kann. Weil wenn man so dem einen Unternehmensrat hinterherläuft, was ja irgendwie ein Hinterherlaufen ist, und eigentlich würde man jeden Tag in eine andere Richtung laufen. Sondern so der Ratschlag ist: Höre allen zu und ziehe dir das Beste für dich raus.

Bernhard: Sehr cool. Die letzte Frage: Sag mal, was treibst du so am Morgen? Hast du eine Morgenroutine für dich entwickelt? Außer natürlich sofort dir einen Liter Air-up reinzuziehen. Ob es Meditieren sei, vielleicht Laufen gehen, ins Fitness, Yoga. Was machst du da am Morgen so?

Fabian: Nein, ich habe da tatsächlich – vielleicht auch noch – keine echte Routine oder so. Ja, ich trinke eigentlich meistens irgendwie einen Kaffee, aber das ist weder immer vor noch nach dem Duschen. Ja, ich dusche jeden Morgen. Immerhin mache ich hier etwas mit Duft, wäre ein bisschen doof, wenn ich es nicht täte. Aber so eine ganz feste Routine habe ich nicht. Ja, meine Freundin ist Medizinerin, auch die fängt manchmal um sechs an, manchmal erst um zwölf, und dadurch verschiebt sich alleine schon das Timing. Und so eine echte Routine habe ich mir noch gar nicht angeschafft, weil dafür ist das Leben vielleicht doch viel zu unplanbar, zum Teil.

Bernhard: Ja, da hast du absolut recht. Wenn du aber eine suchst, dann hast du die nötige Inspiration garantiert schon im Buch gefunden, bei StartupHacks. Da ist die ein oder andere coole Routine dabei.

Fabian: Ja, ich habe natürlich gesehen, Jan, hier von (unv.), der jeden Tag sein Bett macht, finde ich eigentlich eine geile Geschichte. Bisher – toi, toi, toi – hat es mir noch nicht gefehlt.

Bernhard: Super. Hey, herzlichen Dank für das coole Interview. Mir hat es echt richtig Spaß gemacht.

Fabian: Mir auch, vielen Dank.

Bernhard: Ich freue mich jetzt noch auf ein bisschen Nerd Talk über Air-up und über alles, was ihr noch so vorhabt sozusagen – das vielleicht noch so ein bisschen unter Verschluss ist. Und mir hat es mega Spaß gemacht. Und für euch, liebe Zuhörer, für dich, lieber Zuhörer, du findest natürlich alle Infos über Air-up in den Show Notes: Also die Website, den Amazon Link und natürlich auch Instagram und alle anderen relevanten Social Networks. Und jetzt noch ein ganz kleiner Überfall. Fabian, sag mal, hast du irgendwie einen kleinen Rabatt-Code für uns, für die Zuhörer? Geht da was?

Fabian: Ich habe keinen vorbereitet, sodass ich ihn nicht sagen kann, aber wahrscheinlich können wir etwas in die Show Notes stellen, sodass wir euch irgendetwas bei Amazon geben können.

Bernhard: Sehr cool.

Fabian: Gerne, gerne.

Bernhard: Das feiern wir natürlich sehr. Cool, herzlichen Dank für deine Zeit. Und ich hoffe, euch hat es auch gefallen, liebe Zuhörer. Vergesst auf keinen Fall, wenn ihr es noch nicht gemacht habt, den Podcast zu abonnieren. Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eine nette Rezension, eine nette Bewertung bei iTunes oder bei der Podcast-Plattform eurer Wahl hinterlässt. Also, Fabian, herzlichen Dank für deine Zeit und für das Interview.

Fabian: Vielen Dank dir.

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